11/17/2015


Da ich bis jetzt den Herbst hier auf dem Blog gekonnt ignoriert habe, mache ich auch genauso weiter. Dinge passieren und meine Prioritäten liegen im Moment nicht unbedingt auf dem Blog. Außerdem wollte ich mal richtige Texte für den Blog schreiben und nicht einfach so etwas wie dieses Geschreibsel hier. Ich hatte mir vorgenommen, dass dieser Blog hier kein Ich-hab-so-ein-cooles-Leben-seht-was-ich-gekauft-habe-und-was-ich-alles-gegessen-habe-Blog wird. Ich will einen minimalen künstlerischen Anspruch hier reinlegen. Irgendetwas mit, wenn auch dem geringsten, Mehrwert und nicht nur ein Selbstdarstellungsblog. Ist das verständlich? 
Naja, bis jetzt habe ich das ja noch nicht wahnsinnig gut umgesetzt, aber Selbsterkenntnis ist der erste Schritt zur Besserung. Und das war der Spruch meines alten Mathelehrers. Jetzt kann das hier auch nicht mehr schlimmer werden, haha. 
Zu den Bildern: Nicht mein Mac, nicht meine Katze, nur mein Tumblr. Das war bei meiner polnischen Austauschschülerin im Frühling.  

10/18/2015

RESTLESS


Ich will in Worten zerfließen und meine Seele ins Papier tätowieren. Doch ich habe Angst und meine Wälle bleiben oben. Verstecke mich hinter Phrasen. Der Weg nach draußen führt nicht durch eine Tür.

9/26/2015

ENTER THE SOUND


it's all about listening.

9/07/2015

NOIR

 
Was ihr seht, ist ein halber Tag.
Ein guter halber Tag.

7/12/2015

INTO THE WOODS


That's where I am currently. Back in the woods. I arrived in this place where time doesn't seem to pass and I have no need to make use of clocks. This is the place where my feet are always dirty and my hair is always messy. This is the place to listen to people talking a foreign and at the same time familiar language. This is the place to read outside for hours and to let my skin dry in the sun. This is the place where the sky seems closer and the stars are more numerous. This is the place for little adventures and warming laughter. This is the place of memories and old stories.

5/29/2015

WHAT I NEVER TOLD YOU


Es endete mit einem Zettel an meiner Tür und deiner Handschrift. Oder fing es so an?
Das ist schwer zu sagen, da ich nie wusste, wo wir uns gerade befanden. Auf meinen Orientierungssinn bildete ich mir immer etwas ein, doch bei dir konnte ich nie sagen, wohin du mich bringen würdest. Erst als ich dann dort war, erkannte ich es. Immer viel zu spät, um mich dagegen zu wehren.
Ich erinnere mich nicht daran, wann ich dich das erste Mal gesehen habe. Weiß man das nicht immer in diesen romantischen Geschichten? Vielleicht liegt es daran, dass unsere Geschichte nicht so anfing. Romantisch, meine ich.
Unsere Geschichte fing erst nach vielen beiläufigen Blicken und unachtsamen Vorrübergehen an. Sie begann mit einer Frage und die Antwort darauf suche ich heute noch.
Ich mochte es, mit dir zu reden. Es war nicht der Klang deiner Stimme, den ich nie beschreiben konnte, sondern deine Art die Worte auszusprechen. Ruhig und mit Bedacht, als hättest du jedes Wort gerahmt und an seinen wohlüberlegten Platz gehängt. Vielleicht dachte ich auch deshalb, du hättest die Antworten auf alle meine Fragen.
Dass du sie nicht hattest, merkte ich spät. Auch du hast nicht gewusst, wohin uns das alles führen würde, doch warst immer du derjenige von uns, der vorranging.
Ich glaube, ich bekam Angst. Nicht vor dir, aber davor was du dir wünschen könntest. Jeder weiß, dass man selten das bekommt, was man sich wünscht und doch hättest du dir einen Wunsch verdient. Nur wollte ich nicht diejenige sein, die diesen zerstören würde.
Glaub nicht, ich hätte nur an dich gedacht. Ich dachte genauso an mich selbst. Ich wollte nicht, dass sich zwischen uns etwas ändert und gleichzeitig wusste ich, dass wir auf den Gleisen lagen und dem herannahenden Zug nicht ausweichen konnten.
Im Gegensatz zu dir hörte ich ihn kommen. Donnernd und mit kreischenden Bremsen.
Jedes Mal wenn ich dich anschaute, sah ich in deinen Augen, wie er auf mich zuraste.
Ich wollte den Zusammenprall verhindern und dir aus dem Weg gehen, doch waren wir beide gleichermaßen gefesselt.
Mich erwischte es zuerst. In aller Eile packte ich meine Einzelteile wieder zusammen und stürzte davon. Erleichtert und von den Fesseln gelöst.
Wie du getroffen wurdest, sah ich nicht mehr. Und auch das erleichterte mich, genauso wie es mich mit einem schlechten Gewissen plagte.
Für mich war es vorbei. Wir konnten nicht mehr an denselben Ort zurückkehren, an dem wir mal glücklich gewesen waren. Nun würden dort die Scherben und verbogenen Teile liegen. Stumme Zeugen der Katastrophe. Ich würde sie in den Worten hören, die du nicht sagst und in den Blicken spüren, die du von mir abwendest. Für mich war es vorbei.
Ich konnte nicht ewig auf der Flucht sein. Irgendwann war es an der Zeit zurückzukehren. Unbemerkt, inkognito. So hätte es laufen sollen. Wie hattest du gewusst, dass ich zurückkomme?
Mit einer Tasche voller Staub und dem Schlüssel in der Hand stand ich vor meiner Tür. Das gelbe Licht des Hausflurs leuchtet auf deinen Zettel. Deine Handschrift warf sich mir entgegen.
Ich schloss die Augen und wartete auf den nächsten Aufprall.
„Ich habe es dir nie gesagt: Ich hatte mich in dich verliebt.“   
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Ich dachte mir, ich probiere etwas Neues aus und poste so eine Art Kurzgeschichte. Was haltet ihr davon? Kritik ist auch erlaubt:D
PS: Weiß jemand, warum Blogger meine Zeilen so fröhlich einrückt und nicht alles bündig ist? Kann man das irgendwo abstellen?   

5/23/2015

NEXT

 
 
 Stellt euch vor, hier stünde ein echt deeper Text.
Vielleicht gibt es nächstes Mal auch tatsächlich einen.
Oder zumindest überhaupt einen Text, haha.